Mäßiges Action-Abenteuer mit solider Wiimote-Steuerung.
Steinzeitlich inszenierte Wii-ActionWieder einmal erstrahlt ein Hoffnungsschimmer für alle Schwertkampf-Fans mit Nintendo Wii zu Hause am Horizont. Bei
Dragon Blade: Wrath of Fire verspricht Publisher Koch Media spannende Schwertkämpfe
» Die Bosse sind gelungen. |
gegen Drachen, Monster und fiese Bösewichte. Die Wiimote-Steuerung soll hier natürlich für ein einmaliges Spielerlebnis sorgen. Dumm nur, dass
Dragon Blade: Wrath of Fire eine
Low-Budget-Produktion ist, was man dem Titel an allen Ecken und Enden ansieht. So fällt bereits das billige Renderintro nicht nur durch seine schlechte Qualität negativ auf, sondern auch durch eine nicht vorhandene Sprachausgabe. Statt dessen gibt es Untertitel – wohlbemerkt in einem Rendervideo!
Wenig besser kommt das Spiel selbst davon. So durchstreift man mit seinem virtuellen alter Ego
streng lineare, schlecht designte Levels, in denen man allerhand dumme Gegner schnetzelt. Dies funktioniert mit Hilfe der Wiimote ganz ordentlich. Wird sie nach rechts, link, oben oder unten geschwungen, führt der Held einen entsprechenden Schlag aus. Mittels Buttons wird geblockt sowie gesprungen und es lassen sich so auch Ziele anvisieren.
Drachenpower vs. BosseIm Verlauf des Spiels erhält man darüber hinaus diverse Drachenfähigkeiten, welche beispielsweise das Gleiten per Flügeln ermöglichen oder besonders starke Attacken auf die Feinde niederprasseln lassen. Diese wiederum
kosten Feuerkraft, welche, genauso wie die Lebensenergie, durch das Einsammeln von Orbs aufgefüllt werden kann. Abseits der drögen Standardgegner wissen immerhin
die Bosse zu gefallen. Diese erfordern spezielle Taktiken und sind fernab von blindem Controller-Schleudern angesiedelt. Allerdings sei an dieser Stelle auch gleiche eine Warnung an Anfänger ausgesprochen:
Dragon Blade: Wrath of Fire ist ein
ziemlich schweres Unterfangen und könnte ungeduldige Spielernaturen schnell frustrieren.
Technisch enttäuscht das Programm leider auf ganzer Linie. Die Grafik erinnert mit ihren matschigen Texturen, kargen Umgebungen, schwachen Modellen und mäßigen Animationen an frühe PS2-Zeiten, während der Sound recht belanglos vor sich hin läuft. Auch beim Umfang geizen die Entwickler: Mehr als
fünf bis sieben Stunden dürfte niemand mit dem Titel verbringen.