Miserables Action-Spiel, das an einer katastrophalen Kamera sowie monotonem Gameplay leidet.
Anywhere is possible Spielumsetzungen zu Kinofilmen sind bekanntlich keine Seltenheit, leider enttäuschen viele dieser Lizenzprodukte durch ihre oft nur mäßige Qualität. Um es vorweg zu nehmen, auch
Jumper: Griffin’s Story für die PS2 bleibt dieser Linie an schwachen Leinwandportierungen treu. In diesem Action-Spiel übernimmt der Spieler die Kontrolle über
Griffin, einem jungen Mann, der in der Lage ist sich an jeden beliebigen Ort zu teleportieren. Jedoch missfällt diese besondere Eigenschaft einigen Menschen, den sogenannten Paladinen, welche deshalb versuchen,
Griffin mit Gewalt aus dem Weg zu räumen.
Die
Steuerung des Action-Titels geht dabei recht
leicht von der Hand. So vollführt man per Knopfdruck leichte, harte sowie Sprungattacken oder wechselt zwischen diversen Waffen, wie z.B. Schlagstöcken oder Messern. Leider krankt das Spiel an
schlimmen Kameraproblemen. Bei jedem Angriff verändert sich die Perspektive, oft versperren sogar Mauern die Sicht auf das Geschehen. Hinzu kommt ein
sehr monotones Gameplay, selbst die Bossgegner wissen aufgrund ihrer Einfallslosigkeit nie zu überzeugen. Grafisch befindet sich das linear aufgebaute Game nur auf schwachem PS2-Niveau. Die
detailarme und matschige Optik im Cel-Shading-Look gepaart mit den Kameraproblemen sowie
Clipping-Fehlern lässt leider nie Spielspaß aufkommen. Auch die deutschen Synchronsprecher erledigen ihren Job mehr schlecht als recht, dafür weiß der düstere Soundtrack ein wenig zu punkten.