Müdes Spin-Off des beliebten Konsolenpendants.
Rumble in the Middle EastGut laufende Next-Generation-Titel von Drittherstellern haben fast alle eines gemeinsam: Ein Spin-Off für Nintendos Geldruckmaschine "Nintendo DS". So geschehen natürlich auch mit Assassins Creed, welches in
» Auf dem DS leider nur ein Jump'n'Run. |
Form der
Altair Chronicles eine entsprechende Umsetzung für Big Ns Handheld spendiert bekam. Die Entwicklung übernahm Gameloft, die eigentlich eher für Handyspiele bekannt sind. Ein schlechtes Omen? Leider ja.
Assassin's Creed: Altair Chronicles ist nämlich nichts weiter als ein optisch zugegebenermaßen sehr ansprechendes,
spielerisch aber vollkommen uninspiriertes Jump'n'Run mit dämlichen Touchscreen-Einlagen und ideenlosem Gameplay. So springt man als Attentäter Altair über Dächer und Abgründe, balanciert in windigen Höhen über Balken, weicht dabei Hindernissen wie Stacheln, Speeren und Schlangen (!) aus, schwingt mittels Enterhaken über Schluchten und liefert sich die eine oder andere Keilerei mit Wachen und Kreuzrittern.
Jump'n'AssassinateDas Kampfsystem orientiert sich weitestgehend an der Konsolenvorlage. So müssen die leider viel zu oft blockenden Gegner durch Schlagkombinationen oder schnelle Kontermoves überwältigt werden. Das Ganze
» Die Touchscreen-Einlagen sind mies. |
funktioniert auf dem DS weniger gut als im Konsolenvorbild, kann allerdings immer noch als befriedigend bezeichnet werden. Weitaus schlimmer ist es um die
Touchscreen-Einlagen bestellt. Diese sind
extrem langweilig ausgefallen. So muss man beispielsweise bei Taschendiebstählen einen Schlüssel zwischen anderen Gegenständen mittels Stylus hindurchlenken oder bei Verhören bestimmte Punkte zum richtigen Zeitpunkt antippen.
Grafisch zeigt sich
Assassin's Creed: Altairs Chronicles sehr ordentlich und komplett in 3D. Allerdings wirken einige Animationen etwas abgehakt und es kommt zu gelegentlichen Slowdowns. Die akustische Untermalung weiß ebenfalls zu gefallen. Weniger gut gefällt die Inszenierung der Geschichte, welche in billigen Rendersequenzen, Textpassagen und Standbildern fortgesponnen wird – übrigens bildet die Geschichte ein Prequel zur Konsolenversion.