Jetzt mitmachen!
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Master-Review:   » drucken    » versenden

Silent Hill Origins

» Autor: Stefan Lehmler
» Datum: 05.05.2008
» Gesamtwertung:
/5
4/5: Empfehlenswert
mit zahlreichen Stärken.
Wie wir bewerten
Gelungener PS2-Port des wohl besten Handheld-Horrorspiels.

Terror auf dem stillen Hügel
Silent Hill. Dieses verlassene Dörfchen steht seit vielen Jahren für gruseligste Unterhaltung in der Videospiel-Branche. Angefangen auf der PlayStation 1 dann auf der Playstation 2 bis hin zur Xbox ist nun auch ein Ableger für
» Krankenschwestern inklusive.
die PlayStation Portable erschienen. Dabei war die Entwicklung des Spiels alles andere als leicht. Zunächst als eine Art Resident Evil-Klon angedacht, verschwand der Titel lange Zeit in der Versenkung. Dann besonnen sich die Entwickler nach zahlreichem Negativ-Feedback auf alte Stärken der Reihe und hielten sich möglichst dicht an die Vorgänger. Schlussendlich wurde der Titel noch für die PS2 portiert.

Herausgekommen ist nicht nur das erste, sondern auch ein extrem gelungenes Survival-Horror-Spiel für die PlayStation Portable, welches es mit den Konsolen-Titeln aufnehmen kann aber auch deren Schwächen teilt und nun auch auf der Heimkonsole spielbar ist. Doch beginnen wir von vorne: Als Trucker Travis verschlägt es den Spieler in das entlegene Örtchen Silent Hill, in dem er ein Mädchen aus einem brennenden Haus rettet. Kennern der Serie wird dieses Kind mit dem Namen Alessa nur all zu gut bekannt sein ... Silent Hill Origins ist also, wie der Name schon vermuten lässt, ein Vorgänger zum ersten Teil der Reihe.

Schlimme Sache
Serientypisch steuert man Travis aus der Third-Peron-Perpektive und mithilfe von fest eingestellten Kamerawinkeln durch die mysteriöse Kleinstadt. Dabei kommt man im Verlauf der
» Hinter dem Spiegel lauert das Grauen.
spannend erzählten Geschichte so allerlei schlimmen Geheimnissen auf die Spur, die weit über die Grenzen des menschlichen Verstandes hinaus gehen. Silent Hill ist nämlich das Portal zu einer bizarren Parallelwelt bizarre Gestalten ihr Unwesen treiben. Um im Spiel voran zu kommen muss man stets zwischen dem "normalen" Silent Hill und dieser Parallelwelt wechseln, was über Spiegel geschieht. Natürlich wird dies exzessiv für die insgesamt gut ausgefallenen Rätsel benutzt, so dass beispielsweise Gegenstände in der einen Welt gefunden und in der anderen Welt eingesetzt werden müssen.

Friedlich geht es dabei natürlich selten zur Sache. Die bizarren Bewohner von Silent Hill wollen dem Spieler ständig an den Kragen. Doch was ein echter Trucker ist, der weiß sich zur Wehr setzen. So kann der Held Feinde mit bloßen Händen oder allerlei Utensilien wie Rohren, Skalpellen oder Fernsehgeräten schlagen oder gar bewerfen. Auch richtige Waffen wie eine Pistole können gefunden werden.

Krampfige Kämpfe, krasse Atmosphäre
Allerdings leidet Silent Hill Origins unter den selben Schwächen wie sämtliche Vorgänger. Dies betrifft vor allem die Kämpfe, welche sich nicht nur äußerst träge, ungenau und unübersichtlich spielen. Sobald mehrere Gegner
» Kein Japano-Horror ohne kleine Mädchen.
gleichzeitig erscheinen geht es teilweise auch ziemlich unfair zur Sache. Ein neues Feature, welches Waffen bei Benutzung abnutzen und schließlich zerbrechen lässt, kommt dem Spieler dabei nicht gerade entgegen. So wird man schnell auf die Idee kommen, Gegner einfach zu umgehen. Da die meisten sich nur sehr langsam bewegen und man nicht in anderen Räume verfolgt wird, ist dies weitaus leichter und komfortabler als sich der Bedrohung zu stellen.

Doch es waren nie die Kämpfe die ein Silent Hill ausgezeichnet haben, sondern die extrem dichte Atmosphäre. Und auch Silent Hill Origins weiß hier die volle Punktzahl einzuheimsen. Eine ordentliche Surround-Anlage oder entsprechende Kopfhörer sollten zum Transport der Atmosphäre aber genutzt werden. Wer sich gerne gruselt, kommt hier voll auf seine Kosten und wird sich obgleich der extrem abgedrehten Monster und der bizarren Parallelwelt oft fragen: "Was zur Hölle?!"

Psychoterror für die Hosentasche
Eine extrem dichte Atmosphäre setzt in gewisser Weise natürlich auch eine entsprechende technische Umsetzung voraus. Hier zeigt sich die Portierung gelungen. Auch wenn der ehemalige PSP-Titel optisch
» Hier wird alles als Waffe missbraucht.
nicht ganz mit Silent Hill 3 und Silent Hill 4: The Room mithalten kann erfreut er durch detailliert gestaltete Umgebungen, solide Charaktermodelle und eine tolle künstlerische Gestaltung. Insgesamt wird gehobenes PS2-Niveau geboten.

Unverändert genial hingegen die Soundkulisse. Die Musik- und Geräuschkulisse ist ebenso genial ausgefallen wie die pervers anmutenden Soundeffekte einiger Monster. Hinzu gesellt sich eine professionielle englische Sprachausgabe. Weniger beeindruckend ist hingegen die Spielzeit. Diese liegt bei rund sechs bis acht Stunden und gehört somit zum kürzesten, was die Reihe zu bieten hat.
Pro
Wahnsinnig dichte Atmosphäre
Grandiose Akustik
Spannend inszenierte Geschichte
Gute Rätsel
Fairer Preis
Contra
Nach wie vor krampfige Kämpfe
Etwas kurz
Zerbrechende Waffen
Fazit
Die Portierung des wohl besten Handheld-Horrorspiels ist geglückt und sorgt auch auf der PlayStation 2 für gepflegte Horror-Unterhaltung. Entsprechende Soundanlage oder Kopfhörer sowie dunkles Zimmer vorrausgesetzt wird man sich auch zu Hause vor dem TV richtig schön gruseln und viel Spaß bei den gelungenen Rätseln und der gut erzählten Geschichte haben. Klar, optisch ist der Ganze nicht auf dem gleichen Level wie die aufwändigen Vorgänger. Dennoch ist die Grafik mehr als ordentlich für PS2-Verhältnisse und überzeugt vor allem durch das kranke Design. Allerdings gibt es auch abermals Grund zum Meckern: Die Kämpfe spielen sich krampfig wie eh und je und auch das neue Feature der zerbrechlichen Waffen ist alles andere als eine Bereicherung. Auch beim Umfang hat man gespart. Die ehemalige PSP-only-Version der Horror-Reihe ist das wohl kürzeste bisher erschienene Abenteuer im mysteriösen Kleinstädtchen. Dafür stimmt allerdings der Preis. Knappe 30 Euro sind fair für eine Portierung. Wer über die beiden Kritikpunkte hinwegblickt oder ohnehin Fan der Reihe ist, die PSP-Version bisher aber verpasst hat, kann also bedenkenlos zugreifen.
Infos
Erhältlich für
Genre
Adventure • Survival Horror
Publisher
Konami
Entwickler
Konami
Website
-
Release
16. Mai 2008
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
User-Bewertung
90
2 Bewertungen
0 Reviews
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.0589