Frontier präsentiert ein erfrischendes Jump n’ Run, welches sein Potenzial leider nicht voll ausschöpft.
Gelernt ist gelerntZum Auftakt des WiiWare-Service offeriert Designer-Legende David Braben mit
LostWinds einen 2D-Platform-Titel, welcher im wahrsten Sinne des Wortes für frischen Wind im Genre sorgt. Der junge Knabe Toku lässt sich mit dem
» Toku erforscht neugierig die Umgebung. |
Analogstick des Nunchuk-Controllers steuern, ist jedoch Genre-untypisch nicht des Springens per Knopfdruck mächtig. Hier schafft euer Begleiter Enril Abhilfe: durch Zeigebewegungen mit der Wiimote veranlasst ihr den Windgeist zu entsprechenden Luftstößen. Diese bringen Toku nicht nur an vermeintlich unerreichbare Orte, sondern sind auch das A und O in den gelegentlichen Feindbegegnungen.
Im weiteren Verlauf des Spiels erhält Enril eine Reihe von Fähigkeiten wie Luftsog oder Wirbelsturm, die nicht nur eure Kontrahenten neutralisieren, sondern auch für die
zahlreichen Schalterrätsel von essenzieller Bedeutung sind. Das Abenteuer findet dabei sowohl über als auch unter Tage statt, wobei besonders die Freilichtpassagen durch Detailreichtum überzeugen. Bäume und Blumen schwanken unter euren Windstößen und auch die Passanten in den Dörfern reagieren auf die Elementarkräfte. Leider weisen die Höhlenabschnitte nicht den gleichen Charme auf und wirken stellenweise etwas lieblos. Der
1000 Wii-Punkte teure Download bietet euch
drei Stunden Nettospielzeit. Das klingt zwar wenig, ist aber in Relation zu vielen Vollpreistiteln durchaus angemessen.