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Bust-A-Move  
» Autor: Stefan Lehmler
» Datum: 03.06.2008
» Gesamtwertung:
/5
3/5: Unterhaltsam
mit diversen Glanzpunkten.
Wie wir bewerten
Bekanntes Kultspiel für Nintendos Wii neu aufgewärmt.

Jetzt auch für die Wii
Nachdem der DS nun auch sein eigenes Bust-A-Move spendiert bekommen hat, darf die Nintendo Wii natürlich nicht fehlen. Auch auf dieser gilt es gleichfarbige Kugeln zusammen zu bringen, um diese aufzulösen und
» Totales Chaos im Mehrspieler-Modus.
dadurch Punkte zu sammeln. Im 180°-Winkel schießt man vom unteren Bildschirmrand gezielt Perlen ins Kugelfeld am oberen Bildschirmrand, um mindestens drei gleichfarbige Exemplare zusammenzubringen. Spezialkugeln sorgen hier für zusätzlichen Pfiff im Gameplay. So lösen beispielsweise Sternkugeln alle Perlen einer gleichen Farbe auf, während Metal-Kugeln eine Schneise durchs Kugelfeld schlagen.

Solisten werden drei Spiel-Modi geboten. Im Puzzle-Modus müssen etliche Levels von allen Kugeln befreit werden. Im Endlos-Spiel bietet wie der Name bereits verrät endloses Zocken gegen unendlich "nachwachsende" Kugeln. Der Schuss-Modus wiederum hat nicht viel gemein mit dem klassischen Bust-A-Move-Gameplay, sondern bietet typische Wiimote-Unterhaltung, in der herumfliegende Kugeln mittels Fadenkreuz abgeschossen werden müssen.

Acht-Spieler mit vier Controllern
Die Steuerung funktioniert sowohl per Wiimote, wie auch per Nunchuck oder Classic Controller. Sowohl Wiimote als auch Nunchuck bedienen sich dabei ihrer Bewegungssensoren, während man per Classic Controller via
» Buntes Treiben.
Analogsticks zielt. Technisch bietet der Titel typisch unspektakuläre Bust-A-Move-Kost in 2D-Grafik inklusive arcadiger Düdelmusik. Immerhin ist alles schön bunt und schräg aufgemacht.

Der Multiplayer-Part bietet die Möglichkeit mit gleich acht Spielern anzutreten. Dabei können Wiimotes, Classic-Controller und Nunchucks beliebig gemischt werden. Beim Spielen teilen sich zwei Spieler jeweils einen kompletten Controller – einer nimmt also den Nunchuck/Classic-Controller, während der andere per Wiimote das Geschehen beeinflusst. Leider bietet der Mehrspieler-Part nur eine Art des Wettbewerbs. Sämtliche Teilnehmer schießen auf ein großes Kugelfeld am oberen Bildschirmrand und versuchen so, möglichst viele Punkte zu ergattern. Das Ganze ist zwar sehr spaßig, aber bei zunehmender Spieleranzahl auch extrem chaotisch. Ein optionaler Versus-Modus, in dem jeder Puzzle-Freund sein eigenes Feld gehabt hat, wäre wünschenswert gewesen. Einen Online-Modus gibt es übrigens nicht.
Pro
Gewohnt geniales Spielprinzip
Etliche Solo-Levels + Endlos-Modus
Mehrspieler-Part mit bis zu acht Spielern
Contra
Kein klassischer Versus-Modus enthalten
Veraltete Grafik und nerviger Sound
Kein Online-Modus
Fazit
Bust-A-Move überzeugt auf auch auf der Nintendo Wii durch sein unverwüstliches Spielprinzip, das auch noch zig Jahren immer noch viel Spaß macht. Neben den Standard-Modi ist vor allem der Mehrspieler-Modus für bis zu acht Gleichgesinnte ein Spaßgarant – auch wenn es bei zunehmender Spieleranzahl zwangsweise extrem chaotisch wird. Daher ist es auch gleich doppelt schade, dass es keine klassischen Versus-Modi mehr gibt, wie man sie aus den Vorgängern gewohnt ist. Auch ein Online-Modus wäre wünschenswert gewesen. Ansonsten gibt es gewohnte Kost: Technisch sehr veraltete, aber immerhin schön bunte Grafik, dudeliger Sound und ein gewohnt geniales Spielprinzip. Wer bereits einen Teil der Reihe besitzt kann diesen hier also getrost auslassen. Alle, die noch kein Bust-A-Move ihr Eigen nennen, aber auf Puzzlespiele stehen, sollten sich den Titel einmal näher anschauen.