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Invizimals
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4/5: Empfehlenswert mit zahlreichen Stärken. |
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Furchbar kindisches, im Kern aber sehr spaßiges Monster-Sammelspiel mit gut genutzter Go!Cam. Geheimes PSP-ProjektSony hat die Pokémons für sich entdeckt und schickt mit Inivizimals einen direkten Konkurrenten zu Nintendos Super-Reihe in den Kampf. Der Titel scheint fast aus dem Nichts zu kommen, denn viel gehört » Sammeln, trainieren, kämpfen. |
hat man im Vorherein nicht gerade von Invizimals. Dabei bringt der Titel eine echte Neuerung mit sich: Die Einbindung der Go!Cam. Doch erst einmal zu den weniger erfreulichen Dingen:
von Invizimals sind furchtbar. So wird der Spieler flugs zum Sony-Mitarbeiter, der an einem geheimen PSP-Projekt mitarbeitet. Als Anweisungen für die nächste Mission und Tutorials dienen Videos, welche in Form von pseudo-cool aufgemachten Webcam-Übertragungen direkt aufs Display des Spielers kommen. Die spätere Navigation zwischen Schauplätzen findet darüber hinaus lediglich auf einer lieblos aufgemachten Weltkarte und kargen Menüs statt.
Pokémon für die PSP Glücklicherweise ist das eigentliche Spiel deutlich besser und einfallsreicher als das dröge Drumherum. Wie in Pokémon ist es das Ziel des Spielers zum besten Trainer der possierlichen Tierchen » Euer Wohnzimmer wird zur Arena. |
namens Inivizimals zu werden. Doch um diese zu trainieren, müssen sie erst einmal gefangen werden. Dies geschieht mittels der Go!Cam. Dafür muss man seine Umgebung abfilmen. Die PSP errechnet aufgrund von Farbspektren und Formen anschließend, welches Invizimal gefunden werden kann. Ein Klacken ähnlich jenes eines Geigerzählers sowie ein Balken zeigen beim Suchen die "Verwertbarkeit" der Umgebung an. Zu Beginn erhält man darüber hinaus auch noch zahlreiche Tipps und bestimmte Grund-Invizimals zu fangen.
Wurde eines der Tierchen entdeckt, gilt es noch, dieses mittels der Falle einzufangen. Die Falle ist eine Spielkarte, welche als Orientierungspunkt für die Kamera dient. In anschließend folgenden Mini-Spielen werden die Invizimals einfangen. So muss man ein gefundenes Tierchen beispielswiese mit dem Finger berühren, es in kurzen Jump'n'Run-Passagen sicher in eine Falle locken oder die PSP neigen, um es zu balancieren. Die Minispiele sind dabei recht einfallsreich und greifen sowohl auf die Fähigkeiten der Kamera wie auch die Buttons zurück. Lediglich einige Übungen wie beispielsweise das Navigieren eines rollenden Inivizimals per Neigung der PSP funktieren nicht sonderlich überzeugend.
Echtzeitkampf Die Kämpfe selbst laufen schließlich in Einer-gegen-Einen-Auseinandersetzungen ab, wo sich zwei Inivzimals gegenüberstehen. Im Verlauf der Story tingelt man durch allerlei Kampfclubs, um sich mit » In Minispielen beschwichtigt man die Monster. |
virtuellen Spielern zu messen. Sind ein Konkurrent und Inivizimal ausgewählt, geht es ab aufs Kampffeld. Auch bei diesem dient wieder die Fallen-Spielkarte als Orientierungspunkt. Der anschließend ablaufende Kampf findet im Gegensatz zu Pokémon in Echtzeit statt. Den vier Buttons der PSP sind verschiedene Attacken zugeordnet, welche jeweils eine bestimmte Anzahl an Ausdauer des Inivzimals verbrauchen. Die Ausdauer regeniert sich mit dem Verlauf selbstständig.
Diese Attacken gehören natürlich unterschiedlichen Elementen an, welche verschieden gut gegen bestimmte Invizimals wirken, was Taktik ins Geschehen bringt. Mittels L1-Taste hingegen können feindliche Attacken geblockt werden, was ebenfalls Ausdauer verbraucht. Zuvor in Shops eingekaufte Items wie Heiltränke, Ausdauer-Booster oder Angriffszauber hingegen werden mittels R2 verwendet. Desweiteren verlieren Invizimals bei jedem Treffer "Funken", welche mittels "Zielen" mit der Go!Cam eingesammelt werden können. Diese dienen nach dem Kampf als Währung zum Kauf neuer Items.
Eingeschränkte Mobilität Die grafische Gestaltung von Invizimals darf abseits der langweiligen Menüs und nervigen Video-Einspielungen als gelungen bezeichnet werden. Während die Hintergründe den Fokus der Go!Cam » Anhand der Spielkarte in der Mitte orientiert sich die Kamera. |
wiedergeben, sind dort herein projezierten Inivizimals liebevoll und phantasievoll gestaltet und animiert. Im Kampf bestimmen satte Effekte das optische Geschehen. Unterlegt ist das Ganze mit netten Soundeffekten und beatlastigen Musikstücken. Abseits der Kampagne gibt es noch einen Mehrspieler-Modus, welcher sowohl offline per Ad-Hoc-Verbindung als auch online im Infrastruktur-Modus gespielt werden darf. Hier wollen die in der Kampagne gesammelten Invizimals gegen jene von Freunden und Fremden antreten.
Zwei Probleme bringt das Spiel mit der Kamera allerdings mit sich: So wird durch die ständige Benutzung der Go!Cam der Akku stärker beansprucht, so dass früheres Aufladen von Nöten ist. Desweitern ist der Titel äußerst ungeeignet, um ihn unterwegs zu spielen. Im Bus oder im Auto mit der Karte herumzuhantieren oder Umgebungen zu scannen dürfte nicht nur für verdutzte Mitreisende sorgen, sondern ist aufgrund der wechselnden Lichtverhältnisse und dem begrenzten Platz äußerst unpraktikabel. Desweiteren sei hiermit darauf hingewiesen, dass die Go!Cam trotz ihres Namens nicht mit der PSP Go! kompatibel ist.
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75
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